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Alnatura Magazin April 2021

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Der Spargel ist da! // Ausgezeichnet: ganzheitlich nachhaltiges Handeln bei Alnatura // Weniger Verpackungsmüll: Infos und Tipps

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ANZEIGE „Pflanzliche Drinks – köstliche Vielfalt nachhaltig verpackt! “ 1 Im Vergleich zur vorherigen Verpackung. Zu 88 % aus nachwachsenden Rohstoffen 2 Schichten aus Zuckerrohr und Holzfasern Deckel aus ZUCKER- ROHRFASERN CO 2 -FUSS- ABDRUCK wird um 20% reduziert 1 Neue Vielfalt in nachhaltigster Verpackung auf dem Markt Es ist der Geist aus Pioniertagen, der uns bei Allos nach über 40 Jahren auch heute noch antreibt neue natürliche Sorten zu entwickeln. Herausgekommen ist dabei jetzt noch mehr Vielfalt an pflanzlichen Drinks und Cuisines. Wie gehabt in der nachhaltigsten Verpackung auf dem Markt: Die besteht bei unseren pflanzlichen Drinks zu 88 % aus nachwachsenden Rohstoffen. So steckt nicht nur Gutes drin, sondern auch drum herum. Mehr unter www.allos.de

STANDPUNKT GRAUSTUFEN Die wunderbare Welt zwischen Schwarz und Weiß W as ist die perfekte nachhaltige Ernährung? In meinen Vorträgen bezeichne ich sie so: »Eine vielseitige, vollwertige, kalorienbewusste, weitgehend pflanzliche und vollständig aufgegessene Steinzeit-Ernährung mit ökologisch erzeugten, saisonalen und unverpackten Lebensmitteln aus der Region!« Dazu zeige ich das Bild einer eierlegenden Wollmilchsau. Denn, mal ehrlich: Wer schafft es schon immer, den Idealzustand ausnahmslos einzuhalten? Und wie erkennt man, was wirklich ideal ist? Wir neigen dazu, uns definierten Kategorien zuzuordnen und uns darin wohlzufühlen. Solche Kategorien helfen sicher bei der ersten Orientierung, ich empfehle aber einen differenzierten Blick. Vor gut neun Jahren fing ich an, vegan zu leben. Schnell war meine Leidenschaft entzündet – und Veganismus die einzig richtige Ernährungsweise für mich. Später kam der Faktor Bio hinzu, denn ich sah: Die vegane Szene – und ich mittendrin – freut sich mitunter lautstark über Produkte, die Palmöl aus konventioneller Landwirtschaft enthalten. Konventionelles Palmöl, und die konventionelle Landwirtschaft insgesamt, widersprechen meines Erachtens allerdings ganz klar der ursprünglichen veganen Idee, Tierleid und Umweltschäden zu vermeiden. (Anmerkung: Bio-Palmöl ist etwas völlig anderes, Sie finden viele Informationen dazu auf der Alnatura Website.) »In der aktuellen Verpackungsdiskussion sollte man genau hinsehen. Denn auch hier gibt es nicht nur Schwarz und Weiß, sondern viele Graustufen.« Julian Stock, Alnatura Die Folge: Mein Stolz brach und so brach ich mit dem für mich nicht ganzheitlich gedachten Veganismus. Aber es war schwer für mich, nicht mehr dazuzugehören. GENAU HINSEHEN, EIGENEN WEG FINDEN Ähnliches meine ich in der aktuellen Verpackungsdiskussion zu erkennen: Im Anti- Plastik-Wahn verteufeln manche alles aus Kunststoff und setzen auf Glas und Papier. Bei genauer Betrachtung wird aber klar: Die Herstellung einer Tonne Papier ist so energieintensiv wie die einer Tonne Stahl. Einwegglas hat durch das Gewicht einen deutlich größeren ökologischen Fußabdruck als ein dünner Folienbeutel und Glasrecycling ist extrem aufwendig. Und, um die Verwirrung komplett zu machen: Die verschiedenen Schichten einer Folie können aus unterschiedlichen Materialien bestehen, was Recycling unmöglich macht. Das heißt: Papier ist nicht unbedingt besser als Plastik. Und Plastik ist nicht einmal immer gleich Plastik. Ja, es ist kompliziert. Sowohl eine rein pflanzliche Ernährung als auch der dogmatische Verzicht auf Plastik sind erste Schritte und bieten die notwendige Orientierung auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit. Julian Stock ist seit 2014 Teil der Alnatura Arbeitsgemeinschaft und setzt sich für einen nachhaltigen Lebens stil ein. Schreiben Sie ihm, wenn Sie möchten: julian.stock@alnatura.de Für den Anfang ist das gut. Danach rate ich, noch einmal genauer hinzusehen. Man erkennt dann vielleicht Graustufen zwischen Schwarz und Weiß und entwickelt einen ganzheitlich- nachhaltigen Lebensstil aus den von anderen festgelegten Kategorien. Dieser Lebens stil ist inspiriert von vielen Einstellungen und doch ein eigener – und kommt der Wollmilchsau wohl näher als dieser einzig richtige Weg, auf den andere schwören. Mich hat das befreit und ich komme mit meiner selbst erfundenen Kategorie »weitgehend bio-vegan« sehr gut zurecht. Ob es die einzig richtige ist? Sicher nicht!

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