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Alnatura Magazin Februar 2019

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Rezeptideen: fleischlos genießen // Warenkunde: Früchte- und Kräutertee // Intervallfasten

Schon gewusst? Spricht

Schon gewusst? Spricht man von Tee im klassischen Sinne, sind schwarzer, grüner und weißer Tee gemeint. Sie alle stammen vom echten Teestrauch Camellia sinensis. Kräuter-, Frucht- und Gewürzaufgüsse ebenfalls als Tee zu bezeichnen, ist daher botanisch nicht ganz korrekt, umgangssprachlich aber weit verbreitet. Die deutschen Lebensmittel-Leitsätze zählen Letztere zu den teeähnlichen Erzeugnissen, da sie schließlich wie Tee verwendet werden. WARENKUNDE Früchte- und Kräutertee Ob aus fruchtig-säuerlichen Hagebutten, frischen Pfefferminz blättern oder aromatischen Gewürzen – der Genuss von gerade aufgebrühtem, dampfendem Tee gehört wohl zu den schönsten Momenten eines kalten Wintertages. Immerhin werden in Deutschland jährlich mehr als 16 Milliarden Tassen Kräuterund Früchtetee getrunken. Mit steigender Tendenz, denn neue, ausgewogene Mischungen sorgen immer wieder für Abwechslung in der Teetasse. AW Gewürztee Vor allem im asiatischen Raum, wo das Wort Chai für Tee steht, haben Gewürzaufgüsse eine lange Tradition. So auch in der ayurvedisch inspirierten Lebensweise: Kardamom, Nelken und schwarzer Pfeffer gehören hier oft zu den Grundzutaten eines Tees, gern kombiniert mit Zimt, schwarzem Tee oder Kakaoschalen. Traditionell werden solch intensiv-würzige Teemischungen mit Milch zubereitet und mit etwas Honig gesüßt. Deutlich puristischer, aber nicht minder aromatisch ist ein reiner Ingwer- oder Kurkuma-Aufguss. Diese beiden Gewürze zählen zu den Trendteesorten des Winters. 6 Alnatura Magazin Februar 2019

Früchtetee Die Klassiker unter den Früchtetees sind Hagebutte und Hibiskus. Erstere – die Frucht von Hecken- und Hundsrose – hat ein mild-fruchtiges Aroma. Kombiniert mit den Fruchtkelchen der hübschen Hibiskuspflanze, kommt eine leicht spritzige und säuerliche Note hinzu. Wer es milder mag, sollte zu Mischungen mit Apfelstücken, Orangenschale oder Honeybush-Blättern greifen. Zutaten wie das süße Brombeerblatt oder die Süßholz wurzel runden den Geschmack so mancher Mischung ab und bringen eine natürliche Süße. Das Tolle: Früchtetee schmeckt kalt und warm. Während er im Sommer Basis für Eistee oder Bowle sein kann, ist er jetzt im Winter ein wärmender Genuss; und das nicht nur pur, sondern auch mit heißem Apfelsaft und Gewürzen verfeinert. Kräutertee Unter den Einzelsorten der Kräutertees führt Pfefferminze die Beliebtheitsskala an, gefolgt von Fenchel und Kamille. Hier sieht man es schon: Für einen Kräutertee kommen Blätter, Samen, aber auch Blüten in die Kanne. Für den produkttypischen Geschmack sind überwiegend ätherische Öle verantwortlich, das Menthol der Minze beispielsweise. Man sollte übrigens kaum eine Kräuterteesorte über Wochen trinken. Viele sind nicht nur Genuss-, sondern auch Arzneipflanze. Daher die Empfehlung, immer mal wieder zu wechseln. Zum Glück ist das nicht schwer, denn die Vielfalt im Kräutertee-Regal ist groß. Neben weiteren Einzelsorten wie Brennnesseloder Melissentee gibt es jede Menge harmonisch abgestimmte Mischungen. So zum Beispiel aus mediterranen Kräutern wie Basilikum, Thymian, Salbei und Rosmarin. Oder aber Tee, der sich bevorzugt aus Wiesen- oder Bergkräutern zusammensetzt. Hier sorgen unter anderem Schafgarbe und Löwenzahn für eine herb-würzige Note. Alnatura Magazin Februar 2019 7

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