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Alnatura Magazin Januar 2022

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Pflanzliche Aromen entdecken // Lasst uns kochen: Miso - herzhaft genießen // Natürliche Pflege: Vegane Kosmetik

LASST ALNATURA UNS

LASST ALNATURA UNS KOCHEN TRIFFT Schnelle Misosuppe mit Tofu und Mie-Nudeln ZUTATEN FÜR 2 PORTIONEN 50 g Shiitakepilze (eingeweicht, aus dem Dashi-Grundrezept) 200 g Räuchertofu (ungekühlt) 2 Lauchzwiebeln 8 Stängel Korianderkraut 1 l veganes Dashi (das Dashi- Grundrezept gibt es unter alnatura.de/rezepte) 125 g Mie-Nudeln 5 EL Würzpaste Genmai Miso 4 Prisen schwarzer Pfeffer gemahlen ½ TL Meersalz 4 TL Sesam ungeschält ZUBEREITUNG Shiitakepilze in feine Streifen schneiden. Tofu würfeln. Lauchzwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Korianderblättchen abzupfen und grob hacken. Alles beiseitestellen. Dashi erhitzen. Mie-Nudeln dazugeben und 4–6 Min. mitkochen. Misopaste unterrühren, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Pilzstreifen und Tofu hinzufügen und kurz ziehen lassen. Pfeffern, salzen und je nach Geschmack noch etwas Misopaste dazugeben. Auf Suppenschalen verteilen und mit Lauchzwiebelringen, Koriander und Sesam garniert servieren. Zubereitungszeit: 15 Min. Nährwerte pro Portion: Energie 716 kcal, Eiweiß 38 g, Fett 18 g, Kohlenhydrate 91 g Alnatura Mie-Nudeln Alnatura Räuchertofu (ungekühlt) Wer mag bei kalten Temperaturen keine heiße Suppe? Diese hier ist ein schnelles, wohltuendes Gericht mit den Aromen Asiens dank würzigem Miso und Tofu. Eine Schale davon sorgt für innere Wärme und Behaglichkeit. 40 Alnatura Magazin Januar 2022

LASST UNS KOCHEN Noch mehr Würze entwickelt sich, wenn man in die Suppe 2–3 EL getrocknete Wakame- Algen gibt. Diese waschen und am Schluss einrühren. Interview mit Alexis Goertz, Fermentista »Umami ist unser fünfter Geschmack.« In Kanada studierte Alexis Goertz zunächst internationale Beziehungen, machte dann eine Ausbildung zur Herbalistin und gründete »Edible Alchemy«. Vor sieben Jahren zog sie mit all ihren Bakterien und Pilzen im Koffer nach Europa. Mittlerweile ist die Fermentationsberaterin und -expertin in Berlin heimisch geworden. Wir treffen sie im Bezirk Treptow in ihrem Labor oder der »Hexenküche«, wie sie es nennt, und sprechen mit ihr über den fünften Geschmack Umami, über Fermentation und die Vielfalt, die sich für vegan essende Menschen daraus ergibt. Worin liegt der besondere Nutzen der Fermentation bei der veganen Ernährung? »Als Veganerin oder Veganer neigt man oft dazu, sich Eiweiße, also Proteine, zum Beispiel in Form von Sojabohnen holen zu wollen. Doch roh sollte man diese nicht essen. Wenn wir Sojabohnen fermentieren, dann werden die Proteine aufgespalten zu verschiedenen Aminosäuren. Das macht die Bohnen besser verdaulich, da dieser Prozess einem Vorverdauen außerhalb unseres Verdau ungstrakts gleichkommt. Wir können das auch schmecken, denn dabei ent steht natürliches Glutamat – und somit pflanzliches Umami! Ähnlich verhält es sich bei der Fermen tation von Weißkohl, bei der die Kohlen hydrate aufgespalten werden. Nehmen wir zum Mittagessen einen Salat aus rohem Weißkohl zu uns, muss er mit viel Aufwand verarbeitet werden. Einfacher ist es für den Körper, wenn wir ihn statt dessen in fermen tierter Form als Sauer kraut essen.« Und durch Fermentation entsteht auch ein anderes Geschmackserlebnis? »Definitiv! Der Umami-Geschmack, für den wir kein rechtes Wort haben. Umami ist unser fünfter Geschmack und bedeutet im Japanischen in etwa ›leckerer Geschmack‹. Süß, sauer, bitter und salzig und eben umami. Scharf ist kein Geschmack, scharf ist ein Gefühl. Das Bedürfnis, herzhaft essen zu wollen, wurde uns Menschen in die Wiege gelegt.« Was sollten vegan essende Menschen noch bei der Zubereitung und hinsichtlich einer ausgewo genen und vielfältigen Ernährung beachten? »Quellen lassen ist sehr wichtig, wir sollten diesen Schritt nie überspringen! Das gilt für alle Samen, Hülsenfrüchte, Bohnen und auch Nüsse vor dem Verzehr oder der Weiterverarbeitung. In Japan lässt man sogar den Reis quellen. Dabei wird die Flüssigkeit komplett vom Reis aufgesogen, Nährstoffe bleiben ent halten und werden nicht wie beim Kochen zum Teil ins Kochwasser abgegeben. Generell denke ich, man sollte auf Ausgewogenheit achten und gleich zeitig bei der Ernährung immer neue Reize, gerade für Magen und Darm, bieten. Je abwechs lungs reicher man sich ernährt, umso besser. Das gelingt mit der Fermen tation 52 Wochen im Jahr, daher spreche ich auch gerne von den 52 Jahreszeiten. So können wir beispielsweise unsere im Sommer geernteten Früchte fermentieren und im Winter essen. Pfirsiche, Zwetsch gen, gerade Steinobstsorten eignen sich super dafür. Dadurch wird unser Speiseplan geschmack voller, aus gewogener und haltbarer.« Das Interview führte Matthias Fuchs. 20 Prozent Rabatt für Alnatura Kundinnen und Kunden mit Code: ALNTRA22 Onlinekurse: ediblealchemyacademy.com Mehr Infos: essbarealchemie.de Instagram @ediblealchemy.co Alnatura Magazin Januar 2022 41

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